• Hl. Dreifaltigkeit

    mit St.Maria Rosenkranz

Viele Katholiken nach dem 2. Weltkrieg

Mit den Flüchtlingen und Heimatvertriebenen kamen ab 1945 auch nach Letter viele katholische Mitbürger, vor allem aus Schlesien. Sie wurden zunächst von Seelze aus betreut (Kaplä
ne Alfred Latka und Paul Rade), der erste katholische Gottesdienst in Letter fand am 14. September 1945 in der alten Friedhofskapelle Im Sande statt.

Bau der katholischen Kirche 1954.
Im Hintergrund die alte Friedhofskapelle, nach dem 2. Weltkrieg
anfangs für katholische Gottesdienste genutzt, um 1970 abgerissen.

Als die Kapelle für die wachsende Gemeinde zu klein wurde, verlagerte man die Gottesdienste in den Kinokeller der Brüder-Grimm-Schule, der auch der evangelischen Gemeinde zwischen den Weltkriegen als Kirchenraum gedient hatte. Danach waren die Katholiken neun Jahre Gäste in der der evangelischen Notkirchenbaracke am Möllerkamp (heute Druckerei Söftje).


Eine katholische Kirche für Letter

Anfang der 1950er Jahre kaufte das Bistum Hildesheim ein Grundstück an der Kirchstraße (damals nur ein Weg). Dort wurde am 26. September 1954 der Grundstein für den Kirchbau
gelegt, und schon am 3. Juli 1955 wurde die Kirche St. Maria Rosenkranz geweiht.


Jahrelang wird weiter gebaut

Gemeindedirektor Röhrbein und
Bürgermeister Röber vor dem festlich
geschmückten Neubau am 3.7.1955

Das Kirchengebäude war zunächst innen wie außen sehr schlicht, und erst 1959 wurde der Glockenturm fertiggestellt. Die 3 Bronzeglocken wurden am 13. Dezember 1959 geweiht. 1965 erhielt die Kirche eine Orgel, und 1968 wurde der Altarraum neu gestaltet. Bau und Einrichtung der Kirche wurden mitfinanziert durch einen Kirchbauverein. Über 65.000 DM wurden von diesem bis zu seiner Auflösung 1975 gesammelt.


1964 wurde neben der Kirche ein Pfarrhaus gebaut (seit 1958 hatte Letter mit Alfred Scholz einen eigenen kath. Geistlichen), und 1967 folgte ein Pfarrheim („Roncalli-Haus“ nach dem
1963 verstorbenen Papst Johannes XXIII.), nachdem jahrelang ein kleiner Anbau der Kirche als Gemeinderaum hatte genügen müssen.


Die Kirche erhielt 1981 neue Buntglasfenster mit Darstellungen der Geheimnisse des heiligen Rosenkranzes und der Krönung Mariens. 1982 wurde unter dem Turm eine Kapelle mit einer Reliquie der Hl. Thérèse von Lisieux errichtet.


Selbständige Pfarrgemeinde 1973


Erst 1973 wurde St. Maria Rosenkranz zur selbständigen Pfarrgemeinde erhoben. Die Geistlichen in Letter nach Alfred Scholz waren ab 1963 Otto Pischel und ab 1969 Paul Peck (ab
November 1973 erster Gemeindepfarrer); 1976 kam Pfarrer Clemens Siewek, zugleich auch letzter Gemeindepfarrer in Letter. Als er 2001 in den Ruhestand trat, wurde mit der Hl. Dreifaltigkeit Seelze eine Seelsorgeeinheit gebildet und die Gemeinde vom Seelzer Pfarrer Johannes Lim versorgt; 2006 kam es zur Fusion mit der Seelzer Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit. Zuständiger Pfarrer ist seit 2008 Norbert Mauerhof.

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