• Hl. Dreifaltigkeit

    mit St.Maria Rosenkranz


Die Industrie bringt vermehrt Katholiken nach Seelze


Um die Jahrhundertwende brachten verschiedenen Firmenansiedlungen – vor allem Continental und Riedel de Haën, der Bau des Rangierbahnhofs und des Mittellandkanals viele Menschen nach Seelze. Bis 1912 war die Einwohnerzahl Seelzes auf 3.200 angestiegen, darunter schon mehr als 200 Katholiken. Diese wurden seit 1902 von St. Benno in Linden-Nord versorgt, einer Filiale von St. Godehard.

Das 1904 errichtete kath. Krankenhaus Josephstift der Vinzentinerinnen und dahinter
rechts der
Turm der 1902 gebauten Bennokirche in Linden Nord (Ansichtskarte 1911).

Pfarrer an St. Benno waren zu dieser Zeit die Pastoren Neisen (1902–1911) und Becker (1911–1927). Kapläne, die nach Seelze kamen (mit Zug oder Fahrrad) waren bis 1910 Georg Billigmann (er gab hier den ersten katholischen Religionsunterricht), bis 1914 Augustin Scholle.

Die erste hl. Messe in Seelze 1910

Die erste heilige Messe in Seelze wurde, 367 Jahre nach der Reformation, im Juni 1910 im Saal des „Alten Kruges“ gefeiert (Gasthof Goltermann). 1911 wurde in einer ehemaligen Tischlerwerkstatt an der Südstraße eine Notkirche eingerichtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           In dieser leerstehenden Tischlerwerkstatt an der Südstraße wurde 1911
           eine Notkirche
eingerichtet; unten der Innenraum mit Notaltar.

 

 

 

 

 

1912 – in Seelze und Umgebung lebten schon ca. 500 Katholiken – wurde in St. Benno beschlossen, in Seelze eine Kirche auf dem schon 1908 vosorglich erworbenen Grundstück an der Südstraße zu bauen.

Kirchbau in wenigen Monaten 1913

Am 20. April 1913 wurde der Grundstein gelegt; und schon am 28. September 1913 wurde die Kirche Hl. Dreifaltigkeit feierlich vom Hildesheimer Bischof Dr. Adolf Bertram geweiht.

Die auf „freiem Feld“ erbaute Kirche Hl. Dreifaltigkeit 1913. Die Südstraße reichte nur von der Marienstraße
bis Am Isenbrink (damals Josephstraße), die Hindenburgstraße gab es noch nicht. Im Hintergrund Häuser
der damaligen „Heimstätte“ an der Döteberger Straße, rechts Güterzüge auf dem Rangierbahnhof.

 

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