• Hl. Dreifaltigkeit

    mit St.Maria Rosenkranz

Der lange Weg bis zur Selbständigkeit

Die Seelzer Gemeinde, zu der ja zahlreiche Dörfer im weiten Umland gehörten, wurde seelsorgerisch auch nach dem Bau der Kirche Hl. Dreifaltigkeit 1913 von Kaplänen der Bennokirche Linden mitversorgt. In über drei Jahrzehnten mit zwei Weltkriegen wirkten hier Thoedor Coers, Josef Bodmann, Josef Burchard, Friedrich Ettingshaus, Heinrich Todt, Karl-Heinz Bertram, Robert Gerbrand, Karl Hövelmann, Julius Ramb, Karl Bothe und Friedo Möller.

Kaplan Heinze, Pfarrer Friedo Möller
und Kaplan Scior ca. 1960

Im Herbst 1945 kam Karl Hildebrandt nach Seelze, als erster hier ansässiger Kaplan. Die Zahl der Gläubigen in dem damals 26 Dörfer umfassenden Seelsorgsbezirk stieg durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen ab 1945 auf rund 8.000. 1946 bekam Hildebrandt Unterstützung durch Kaplan Alfred Heinze (bis 1951), gefolgt 1952 von Hans-Achim Scior (bis 1955). Ende 1954 wurde Seelze zur Kuratiegemeinde erhoben und Anfang 1962 schließlich zur selbständigen Pfarrei.

 

Neue Kirchen werden gebaut

Der Zuwachs an Gläubigen in den Nachkriegsjahren führte bald zur Gründung neuer Gemeinden und zum Bau neuer Kirchen. So wurden in den folgenden Jahren von Seelze aus „Tochterkirchen“ errichtet, wie einst die Seelzer Kirche als „Filia“ von St. Benno entstanden war:

  • 1951 Großmunzel – St. Matthias (bis 1999)
  • 1954 Berenbostel – St. Maria Regina
    (seit 1947 selbständige Pfarrvikarie Meyenfeld)
  • 1955 Letter – St. Maria Rosenkranz
  • 1961 Havelse – Corpus Christi
  • 1968 Garbsen Auf der Horst – St. Raphael
  • 1968 Garbsen – St. Johannes (bis 2007)

 

Der Seelzer Seelsorgsbezirk 1950: von Heitlingen im Norden bis Göxe im Süden,
von Kolenfeld im Westen bis Letter im Osten.

 

Doch der Aufschwung erwies sich als relativ kurzlebig, so dass zwei der Kirchen inzwischen wieder geschlossen wurden und die Gemeinden Letter und Seelze sich 2006 zusammenschließen mussten.

Als Kapläne in Seelze wirkten ab 1955 Alfred Latka, Paul Rade, Georg Franitza und Günter Schlage.

Pfarrer Karl Hildebrandt

Nach 38jährigem Wirken in Seelze starb Pfarrer Karl Hildebrandt 1982. Seine Nachfolger waren Karl-Ludwig Herzig(1983), Hans-Rudolf Kaiser (bis 1991), Benno Nolte (bis 1998),
Johannes Lim (bis 2008), Norbert Mauerhof (bis 2018).

Im Jahr 2018 hat die Katholische Kirche in der Region Hannover begonnen, ihr pastorales Personal neu anzuordnen. Pfarrer, Pastoren, Gemeindereferenten und Diakone sollen in Zukunft in acht Teams für acht Pastoralbereiche zuständig sein.

Die Pfarreien St. Raphael Garbsen und Hl. Dreifaltigkeit Seelze, mit ihren insgesamt fünf Ortskirchen (Seelze, Letter, Garbsen, Havelse und Berenbostel) bilden den Pastoralbereich Hannover-West. Verantwortlicher Pfarrer und Leiter des Pastoralteams ist seit 2018 Christop Lindner.

 

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